Windows beschleunigen (1): Unnötige Programme löschen
In dieser Serie stelle ich ein paar Möglichkeiten vor, Windows schneller zu machen. Beginnen möchte ich zunächst damit, nicht mehr benötigte Programme aus dem Windows-System zu entfernen.
Die meisten Programme benutzen eine Windows-Schnittstelle zum Installieren, über die sie auch wieder deinstalliert werden können.
Über START/Einstellungen/Systemsteuerung/Software gelangen Sie zu einer Übersicht der installierten Programme. Markieren Sie auf ein nicht mehr benötigtes Programm und klicken Sie auf die Schaltfläche entfernen, um das Programm zu deinstallieren.
Eventuell arbeiten die Deinstallationsroutinen nicht “sauber”, d. h. es verbleiben Softwarereste auf der Platte. Erfahrene Anwender sollten nach dem Deinstallieren deshalb einen Blick in den Ordner C:\programme werfen. Existiert hier noch ein Programmordner zu einer gerade gelöschten Software, läßt sich dieser Ordner in der Regel manuell entfernen.
Achtung: Einige Programme/Ordner können nicht gelöscht werden, wenn Dateien noch Benutzung sind (dies besonders bei systemnahen Tools wie Treibern, Virenscanner etc. passieren). Starten Sie nach der Deinstallation deshalb den PC einmal neu. Gesperrte Dateien sollten dann freigegeben sein. Ist dies immer noch nicht der Fall, starten Sie den PC im abgesicherten Modus (beim Windows-Start Taste F8 drücken). Da im abgesicherten Modus nur die notwendigsten Systemdateien geladen werden, werden die Dateien der Software nun nicht mehr in Benutzung und damit zu löschen sein.
Die Profis unter Ihnen können noch einen Blick in die Windows-Registry werfen: Vielfach verbleiben Verweise auf gelöschte Programme in der Registrierungsdatei. Klicken Sie START/Ausführen und geben Sie REGEDIT ein, um den Registry-Editor zu starten. Über Bearbeiten/Suchen können Sie nun nach markanten Textstellen suchen (z. B. nach dem Ordner des gelöschten Programmes). Fundstellen entfernen Sie durch Drücken der ENTF-Taste.
Achtung: Änderungen in der Registry können Ihr komplettes System lahmlegen. Arbeiten Sie nur in der Registry, wenn Sie wirklich wissen, was Sie tun. Der Autor dieses Artikels übernimmt keine Gewähr für etwaige Schäden an Ihrem System.


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