Windows beschleunigen (2): Registry defragmentieren
Wenn Sie den ersten Tipp zur Windows-Beschleunigung bereits ausprobiert haben, haben Sie – wahrscheinlich ohne Ihr Wissen – erhebliche Löschungen an der Windows-Registry vorgenommen. Durch das Löschen von Registry-Einträgen entstehen Lücken, die Windows nicht automatisch zusammenfasst. Abhilfe schafft eine Registry-Defragmentierung.
Einträge in der Registry werden durch das Löschen zwar entfernt, der belegte Speicherplatz wird aber nicht freigegeben, sondern wieder mit neuen Einträgen gefüllt. Da Windows bei jedem Systemstart die komplette Registry einlesen muss, kann man eine – wenn auch geringe – Beschleunigung erzielen, indem man den ungenutzten Speicherplatz der Registry freigibt (“Registry-Defragmentierung”).
1.) Starten Sie den Registry-Editor: klicken Sie Start/Ausführen und geben Sie regedit ein
2.) Wählen Sie Datei/Exportieren, vergeben Sie einen Dateinamen und markieren Sie die Option Exportbereich: Alles.
3.) Klicken Sie Start/Ausführen und geben Sie CMD ein.
4.) Geben Sie folgende Befehlszeile ein: regedit /c . Anstelle von “
Windows erstellt jetzt auf Basis der Exportdatei aus Schritt 2 eine neue Registry (/c = create).
Achtung: Arbeiten an der Registry können zum totalen Ausfall des gesamten Windows-Systems führen. Führen Sie diesen Tipp nur aus, wenn Sie wissen, was Sie tun. Der Autor übernimmt keine Gewähr für Schäden, die bei der Durchführung dieses Tipps entstehen.
Zusatztipp: Microsoft bietet das Tool PageDefrag an, mit dem eine Defragmentierung der Registry auf dem Festplatte durchführen kann. Damit wird verhindert, dass die Registry physikalisch auf der Festplatte in mehrere Teile aufgesplittert gespeichert ist.