Speicherfresser finden unter Windows
Festplatte fast voll – ein bedrohliches Szenario. Windows etwa streikt beim Schreiben der Auslagerungsdatei, wenn die Plattenkapazität zu Neige geht. Wenn dann eine spontane Löschaktion angesetzt werden muss, stellt sich die Frage: wo stecken überhaupt die Speicherfresser auf der Festplatte?
Diese Frage lässt sich mit dem Freeware-Tool JDiskReport sehr leicht beantworten. Zur Installation muss jedoch zunächst eine Java-Engine installiert werden (Download hier).

JDiskReport listet auf, wie alt die Dateien im Filesystem sind.
Das Tool listet in dem Tab “Top 50″ außerdem die 50 größten Daten aus dem Scan-Lauf auf. Erstaunt, wo überall noch riesige Dateien herumliegen. Man erhält außerdem eine Statistik, welche Dateigrößen wie häufig vorkommen. Dazu stellt JDiskReport entsprechende Größenklassen zusammen. Das Tool bietet außerdem eine Möglichkeit, sie sich Datenmengen nach letzter Modifikation anzeigen zu lassen. Es fehlt leider eine Übersicht auf Dateiebene. Die Daten werden nur kummuliert dargestellt. Eine anschließende Löschaktion basierend auf der Auswertung ist nicht möglich.
Fazit: JDiskReport bietet eine einfache Möglichkeit, sich einen Überblick über die “Speicherfresser” einer Festplatte zu machen. Zusätzliche Features wären allerdings wünschenswert.